in island with a tent

Pfadfinder? ja, die gibts tatsächlich auch heute noch. Aha, ja und was macht ihr den ganzen Tag, im Wald rumrennen? Falsch! Dass solche und ähnliche Missverständnisse nicht mehr auftauchen stelle ich uns kurz vor:

Die Geburtsstunde der Pfadfinder war ca. 1908 in England. Ihr Gründer war Lord Robert Stephenson Smyth Baden Powell of Gilwell. Damals war das Ganze eher paramilitärisch ausgelegt aber hauptsächlich sollte Jugendlichen ein Hobby geboten werden, das vielseitig, interessant, lehrhaft und sinnvoll ist. Um seine Vorstellungen zu verwirklichen machte BP, wie er kurz genannt wird, ein kleines Experiment:
Er machte das erste (sehr erfolgreiche) Pfadfinderlager mit 22 Jungen aus verschiedenen sozialen Schichten(!). Das einheitliche Outfit (die Tracht oder Kluft), das bis heute charakteristisch für Pfadfinder ist, erklärt sich also auch daher: es beseitigt nicht die Individualität sondern sagt vielmehr aus, dass alle gleichwertig sind, alle gleich behandelt werden und zusammen gehören. Dies war in der damaligen Gesellschaft revolutionär.
Die Erfahrungen verbreiteten sich so schnell in ganz England, dass bereits kurze Zeit später, zum Erstaunen von BP selbst, bereits 8000 Pfadfinder und sogar einige Pfadfinderinnen (was ebenso sehr revolutionär und ungewöhnlich war) in England existierten. Dieses "Fieber" griff später auf die ganze Welt (und auch auf Pforzheim) über.
Heute gibt es auf der ganzen Welt ca. 30 Millionen Pfadfinder. Der paramilitärische Charakter fehlt in den meisten Pfadfinderbünden (und ganz sicher in unserem) gänzlich.

Nun noch etwas zu unserem Stamm:

Die Gründung und erste Aufnahme von Jungpfadfindern und Pfadfindern fand im November 2001 statt. Momentan hat unser Stamm knapp 40 aktive Mitglieder im Alter von 4 bis 45 Jahren. Wir sind Mitglied in der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS), gehören aber auch gleichzeitig der Freien evangelischen Gemeinde Pforzheim (FeG) und somit dem Bund Freier evangelischer Gemeinden KdöR an. Im Zentrum unserer Arbeit steht der Glaube an Jesus Christus und dessen Weitergabe. Pfadfindertechnisch lernen wir auch sehr vielfältige Dinge wie: Knotentechnik, Orientierung, Morsen, Kochen (über dem Feuer versteht sich), erste Hilfe, Aufstellen von Zelten, Umgang mit Messer und vieles mehr was mit Natur zu tun hat.

Wir haben uns nach dem Gründer der Herrenhuter Brüdergemeinde Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf ( * 1700; † 1760) benannt. Sein persönliches Vorbild in seiner Liebe zu Jesus, seiner Offenheit für Christen verschiedener Konfessionen, das gelebte Christsein in Wort und Tat und nicht zuletzt, dass bei ihm bereits Frauen, Kinder und Jugendliche entgegen der damaligen Tradition wichtige Aufgaben übertragen bekamen bestätigt, die Entscheidung, diese Persönlichkeit der Kirchengeschichte als Namenspatron zu wählen.

 

 






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